Brände entwickeln sich schnell, während unklare Alarmwege, blockierte Fluchtwege oder ungeeignete Löschversuche Menschen zusätzlich gefährden. Sie bearbeiten Brandentstehung, Brandvermeidung, Alarmierung, Evakuierung, Brandklassen, Löschmittel und den sicheren Feuerlöscher-Einsatz anhand einer ausführlichen Unterweisung mit realen Demonstrationen. So schaffen Sie eine belastbare Grundlage für die betriebliche Jahresunterweisung und können die örtlichen Angaben Ihres Betriebs gezielt ergänzen.
Die jährliche Brandschutzunterweisung darf nicht bei allgemeinen Schlagworten stehen bleiben. Beschäftigte müssen wissen, wie Brände typischerweise entstehen, wie Alarmierung und Räumung ablaufen, wann ein Löschversuch vertretbar ist und wann Eigenschutz konsequent Vorrang hat. Der Kurs verbindet die allgemeine Unterweisung nach ASR A2.2 mit einem strukturierten Standort-Check, damit betriebliche Alarmnummern, Sammelstelle, Fluchtwege und Ansprechpartner nicht vergessen werden.
Besondere fachliche Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Benötigt werden ein internetfähiges Endgerät, ein aktueller Browser und eine Audioausgabe. Vor der betrieblichen Verwendung müssen Sammelstelle, interne Alarmwege, Flucht- und Rettungsplan, Ansprechpartner sowie standortbezogene Gefährdungen ergänzt werden.
Maßgeblich bleiben die jeweils aktuelle Fassung, die konkrete Gefährdungsbeurteilung und die tatsächlichen Bedingungen am Arbeitsplatz.
Die automatische Multiple-Choice-Prüfung umfasst 10 Fragen mit jeweils einem Punkt. Zum Bestehen sind mindestens 8 Punkte beziehungsweise 80 Prozent erforderlich. Nicht bestandene Versuche können wiederholt werden. Die Urkunde ist technisch an das bestandene Quiz gekoppelt.
Nach bestandener Abschlussprüfung wird automatisch eine personalisierte Urkunde „Jahresunterweisung Brandschutz – Allgemeiner Teil nach ASR A2.2“ mit Ausstellungsdatum und Zertifikats-ID bereitgestellt. Auf der Urkunde erscheint bewusst kein Hinweis auf einen Onlinekurs.
Der Kurs dokumentiert den allgemeinen Teil der Brandschutzunterweisung. Er ersetzt weder die standort- und tätigkeitsbezogene Ergänzung durch den Arbeitgeber noch die Gefährdungsbeurteilung, Brandschutzordnung, Alarm- und Räumungsplanung oder eine praktische Löschübung für Brandschutzhelfer. Das Betrachten realer Löschdemonstrationen ist keine eigene praktische Übung der teilnehmenden Person.