Brandschutz, Alarmierung und Evakuierung systematisch beurteilen
Brandgefährdungen, Alarmierung und Evakuierung müssen als zusammenhängender betrieblicher Prozess beurteilt werden. Sie lernen, Szenarien, Personengruppen, Betriebszustände und Schutzmaßnahmen strukturiert zu erfassen und zu bewerten. So können Sie belastbare Gefährdungsbeurteilungen erstellen, Übungen planen und die Wirksamkeit der Organisation dokumentieren.
Warum dieser Kurs?
Einzelmaßnahmen wie Feuerlöscher, Alarmpläne oder Sammelstellen entfalten nur Wirkung, wenn Gefährdungen, Personen und Abläufe gemeinsam betrachtet werden. Der Kurs verbindet die Methode der Gefährdungsbeurteilung mit konkreten Brandschutz-, Alarmierungs- und Evakuierungsszenarien.
Das können Sie nach Abschluss
- Brandgefährdungen und relevante Betriebszustände systematisch erfassen
- Alarmierungs- und Evakuierungsszenarien entwickeln und bewerten
- besondere Personengruppen und Barrierefreiheit berücksichtigen
- Schutzmaßnahmen, Zuständigkeiten, Unterweisungen und Übungen festlegen
- Wirksamkeitskontrollen und Fortschreibungen dokumentieren
Für wen ist der Kurs geeignet?
Geeignet ist der Kurs für Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Brandschutzbeauftragte, betriebliche Führungskräfte, Facility Management und Personen, die Gefährdungsbeurteilungen, Alarmpläne oder Evakuierungskonzepte vorbereiten und prüfen.
Was ist im Kurspaket enthalten?
- 2 aufeinander abgestimmte Lernbereiche zu Brandschutz sowie Alarmierung und Evakuierung
- normenbezogene Lerntexte und Anwendungsbeispiele
- Downloads und Vorlagen für Beurteilung und Maßnahmenplanung
- Praxisfälle zu Baustellen, Besuchern, Industrie, Lagerung und Gefahrstoffen
Was diesen Kurs besonders macht
Brandschutz, Alarmierung und Evakuierung werden nicht isoliert, sondern als gemeinsamer Organisationsprozess betrachtet. Der Kurs führt von Szenarien und Personengruppen bis zu Maßnahmen, Übungen und Wirksamkeitskontrolle.
Teilnahmevoraussetzungen
Besondere formale Voraussetzungen bestehen nicht. Kenntnisse des Betriebs, der Arbeitsabläufe und der betroffenen Personengruppen sind für die praktische Anwendung erforderlich.
Rechtliche Grundlagen und Regelwerke
Behandelt werden Arbeitsschutzgesetz, Arbeitsstättenverordnung, ASR V3, ASR A2.2, ASR A2.3, ASR A1.3, Gefahrstoffverordnung, TRGS 800, DGUV Vorschrift 1, DGUV Information 205-033 und VDI 4062. Maßgeblich bleiben die aktuellen Fassungen und objektspezifischen Bedingungen.
Alle Kursinhalte
- Rechtsgrundlagen, Rollen und Methode der Gefährdungsbeurteilung
- Brandlasten, Zündquellen, Bewertung und Klassifizierung
- Fluchtwege, Alarmierung, Lösch- und Rauchschutzmaßnahmen
- Evakuierungsplanung, besondere Personengruppen und Übungen
- Sonderfälle, Dokumentation, Wirksamkeitskontrolle und Vorlagen
Fachliche Abgrenzung
Der Kurs ersetzt keine konkrete Betriebsbegehung, Messung, Fachplanung, behördliche Abstimmung oder Verantwortung des Arbeitgebers für die betriebliche Beurteilung und Umsetzung.
Dozent
Fachliche Verantwortung: Sicherheitsingenieur.NRW.
Abschlussprüfung
Die verpflichtende, automatisch ausgewertete Prüfung umfasst 10 Fragen mit maximal 10 Punkten und ist ab 8 Punkten beziehungsweise 80 Prozent bestanden; nicht bestandene Versuche können wiederholt werden.
Urkunde / Qualifikationsnachweis
Ausschließlich nach bestandenem Quiz wird automatisch eine personalisierte Fachkursurkunde mit Abschlussdatum und eindeutiger Zertifikats-ID bereitgestellt.
Rahmendaten
- Zugang: 12 Monate
- Format: digitaler Fachkurs mit 2 Lernbereichen, Praxisfällen und Vorlagen
- Abschluss: automatische Prüfung und personalisierte Urkunde
- Sprache: Deutsch