Fahrzeuge systematisch prüfen und Ergebnisse belastbar dokumentieren
Alterung, Verschleiß, Beschädigungen und Defekte können die Arbeits- und Verkehrssicherheit betrieblicher Fahrzeuge beeinträchtigen. Sie erarbeiten einen strukturierten Prüfprozess von Rechtsgrundlagen und Prüferanforderungen bis zu Mängelbewertung, Prüfbericht und Sonderfahrzeugen. Praxisübungen, Prüfpunkte und Dokumentationshilfen unterstützen die Vorbereitung betrieblicher Fahrzeugprüfungen.
Warum dieser Kurs?
Die Prüfung eines Fahrzeugs umfasst den Vergleich von Ist- und Sollzustand sowie die Bewertung sicherheitsrelevanter Abweichungen. Der Kurs verbindet die maßgeblichen Anforderungen mit einem nachvollziehbaren Ablauf für Prüfpunkte, Hilfsmittel, Mängel und Dokumentation.
Das können Sie nach Abschluss
- Rechtsgrundlagen und Verantwortlichkeiten der Fahrzeugprüfung einordnen
- Voraussetzungen einer zur Prüfung befähigten Person beurteilen
- Sicht-, Funktions-, Wirkungs- und Dokumentenprüfungen vorbereiten
- typische Mängel sowie Besonderheiten moderner Fahrzeugarten bewerten
- Prüfergebnisse dokumentieren und erforderliche Folgemaßnahmen ableiten
Für wen ist der Kurs geeignet?
Der Kurs richtet sich an entsprechend vorqualifizierte Kfz-Fachkräfte, Werkstatt- und Fuhrparkleitungen, Instandhaltungspersonal, Prüfverantwortliche und Fachkräfte für Arbeitssicherheit in Industrie, Handwerk, Logistik und öffentlichen Einrichtungen.
Was ist im Kurspaket enthalten?
- 20 Module von Rechtsgrundlagen bis zu Fahrrad-, Pedelec- und Sonderfahrzeugprüfung
- Übungen zu Verantwortung, Gefährdungsbeurteilung und sicherer Arbeitsorganisation
- Vertiefungen zu Ladungssicherung, elektrischen Gefahren und Unterweisung
- Praxisbeispiele zu Prüfpunkten, Fehlerbildern, Prüfplakette und Prüfbericht
Was diesen Kurs besonders macht
Der vollständige Lernweg reicht von den Anforderungen an Prüfpersonen bis zur Vorbereitung einer eigenen Prüfung. Elektro-, Hybrid-, Fahrrad-, Pedelec- und Sonderfahrzeuge werden ebenso berücksichtigt wie Ladungssicherung und Unterweisung.
Teilnahmevoraussetzungen
Für eine betriebliche Beauftragung müssen Berufsausbildung, Berufserfahrung und zeitnahe berufliche Tätigkeit die konkrete Prüfaufgabe tragen. Zusätzlich sind Kenntnisse des Fahrzeugtyps, der Herstellerangaben, der Einsatzbedingungen und geeigneter Prüfmittel erforderlich.
Rechtliche Grundlagen und Regelwerke
Behandelt werden Betriebssicherheitsverordnung, TRBS 1201, TRBS 1203, DGUV Vorschrift 70 und DGUV Grundsatz 314-003. Maßgeblich bleiben die aktuellen Fassungen, die konkrete Prüfaufgabe, Herstellerangaben und betriebliche Einsatzbedingungen.
Alle Kursinhalte
- Prüfpflichten, Rechtsgrundlagen und Anforderungen an befähigte Personen
- Prüfphasen, allgemeine Prüfpunkte, Hilfsmittel und Prüfplakette
- Fahrzeugausrüstung, typischer Ablauf, Fehlerbilder und Mängel
- Prüfbericht, Dokumentation, Haftung und erste Prüfvorbereitung
- Elektro-, Hybrid-, Sonderfahrzeuge, Fahrräder, Pedelecs und Unterweisung
Fachliche Abgrenzung
Der Kurs vermittelt theoretische Fachkenntnisse, macht eine Person jedoch nicht allein durch Teilnahme zur Prüfung befähigt. Der Arbeitgeber muss Ausbildung, Erfahrung, zeitnahe Tätigkeit, praktische Kenntnisse, Eignung und den konkreten Prüfauftrag bewerten und übertragen.
Dozent
Fachliche Verantwortung: Sicherheitsingenieur.NRW.
Abschlussprüfung
Die verpflichtende, automatisch ausgewertete Prüfung umfasst 16 Fragen mit maximal 15 Punkten und ist ab 9 Punkten bestanden; nicht bestandene Versuche können wiederholt werden.
Urkunde / Qualifikationsnachweis
Ausschließlich nach bestandenem Quiz wird automatisch eine personalisierte Urkunde für den behandelten Prüfbereich mit Abschlussdatum und eindeutiger Zertifikats-ID bereitgestellt.
Rahmendaten
- Dauer: rund 8 Stunden
- Zugang: 12 Monate
- Format: digitaler Fachkurs mit Modulen, Übungen und Prüfung
- Sprache: Deutsch