Onlinekurs: Fachkraft für die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung (GBU Psyche)
499,00€ (net)599,00€
Onlinekurs: Fachkraft für die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung (GBU Psyche)
Praxislehrgang zur rechtssicheren, strukturierten und prüffähigen Durchführung der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung im Betrieb.
Psychische Belastung ist kein weiches Nebenthema, sondern ausdrücklich Bestandteil der Gefährdungsbeurteilung nach Arbeitsschutzgesetz. Viele Betriebe wissen zwar, dass sie psychische Belastungen berücksichtigen müssen, scheitern aber an der praktischen Umsetzung: Welche Bereiche werden betrachtet? Welche Methode ist geeignet? Wie werden Ergebnisse bewertet? Wann besteht Handlungsbedarf? Welche Maßnahmen sind wirklich wirksam? Und wie wird das Ganze prüffähig dokumentiert? Dieser Onlinekurs gibt darauf eine klare, fachliche und praxistaugliche Antwort.
Kursbeschreibung Der Onlinekurs „Fachkraft für die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung (GBU Psyche)” vermittelt Schritt für Schritt, wie eine Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung im Betrieb vorbereitet, durchgeführt, ausgewertet, bewertet, dokumentiert und fortgeschrieben wird.
Im Mittelpunkt steht nicht die Bewertung einzelner Beschäftigter. Es geht nicht um Diagnosen, Therapie oder Persönlichkeitsbeurteilungen. Die GBU Psyche betrachtet Arbeitsbedingungen. Genau diese klare Abgrenzung ist für die Praxis entscheidend.
Die Teilnehmenden lernen, psychische Belastungsfaktoren aus Arbeitsaufgabe, Arbeitsorganisation, Arbeitszeit, sozialen Beziehungen, Führung, Arbeitsmitteln, Arbeitsumgebung, Homeoffice, mobiler Arbeit und besonderen Interaktionssituationen systematisch zu erfassen und daraus geeignete Maßnahmen abzuleiten.
Der Kurs ist konsequent auf betriebliche Umsetzung ausgerichtet. Er zeigt nicht nur, welche gesetzlichen und fachlichen Grundlagen relevant sind, sondern vor allem, wie daraus ein belastbarer Prozess entsteht: von der Projektorganisation über die Methodenauswahl bis zur fertigen Dokumentation.
Behandelt werden unter anderem:
rechtliche Grundlagen nach Arbeitsschutzgesetz
psychische Belastung nach arbeitswissenschaftlichem Verständnis
Abgrenzung von Belastung, Beanspruchung, Stress, Fehlbeanspruchung und Gefährdung
Bildung sinnvoller Betrachtungseinheiten
Auswahl geeigneter Ermittlungsmethoden
Bewertung von Ergebnissen mit Ampellogik und Risikomatrix
Ableitung konkreter Maßnahmen
Wirksamkeitskontrolle
Fortschreibung
prüffähige Dokumentation
Schnittstellen zu ASA, BGM, BEM, Betriebsarzt, Führung und HR
Der Kurs ist als flexibles Online-Selbststudium aufgebaut. Die Inhalte bestehen aus strukturierten Videolektionen, begleitenden Lerntexten, Praxisfällen, Checklisten, Vorlagen, Bewertungsmatrizen, Maßnahmenplänen und einer abschließenden Lernerfolgskontrolle.
Begleitende Buchempfehlung Begleitend zum Kurs empfehlen wir folgendes Fachbuch der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, BAuA: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, BAuA, Hrsg. Gefährdungen durch psychische Belastungen bei der Arbeit vermeiden Gestaltungsanforderungen und -optionen Fachbuch für Arbeitsschutz und Arbeitsgestaltung Erich Schmidt Verlag, ESV ISBN 978-3-503-23999-3
Das Buch ist keine Pflichtlektüre für die Teilnahme am Kurs. Es eignet sich aber sehr gut als fachliche Vertiefung und als begleitendes Nachschlagewerk, wenn Teilnehmende die arbeitswissenschaftlichen Hintergründe und Gestaltungsanforderungen intensiver nachvollziehen möchten.
Kursinhalte – Übersicht der Module Modul 1: Einführung in die GBU Psyche Warum die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung Teil des Arbeitsschutzes ist. Abgrenzung zur Diagnostik einzelner Personen. Fokus auf Arbeitsbedingungen statt Persönlichkeitsbewertung. Nutzen für Unternehmen: Rechtssicherheit, bessere Arbeitsgestaltung und nachvollziehbare Dokumentation.
Modul 2: Begriffe und Grundverständnis Psychische Belastung nach DIN EN ISO 10075-1, psychische Beanspruchung, Stress, Fehlbeanspruchung, Stressoren, Ressourcen, Regulationserfordernisse, Regulationsbehinderungen, psychosoziale Risiken und Gefährdung im Sinne des Arbeitsschutzes.
Modul 3: Rechtliche Grundlagen und Pflichten Arbeitsschutzgesetz § 4, § 5 und § 6, psychische Belastung nach § 5 Abs. 3 Nr. 6 ArbSchG, Dokumentationspflicht, GDA-Empfehlungen, DGUV Vorschrift 1, DGUV Regel 100-001 sowie Schnittstellen zu ArbStättV, BetrSichV, BioStoffV, GefStoffV und ArbZG.
Modul 4: Prozess der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung Der vollständige Prozess: Vorbereitung, Tätigkeiten und Bereiche festlegen, Belastungen ermitteln, Belastungen beurteilen, Maßnahmen entwickeln und umsetzen, Wirksamkeit prüfen, fortschreiben und dokumentieren.
Modul 5: Vorbereitung und Projektorganisation Projektauftrag, Steuerkreis, Rollenklärung, Beteiligung von Geschäftsführung, Führungskräften, Fachkraft für Arbeitssicherheit, Betriebsarzt, HR, BGM, BEM, Betriebsrat oder Personalrat und Beschäftigten. Datenschutz, Anonymität, Kommunikation, Kennzahlen und Projektplan.
Modul 6: Tätigkeiten und Bereiche festlegen Warum nicht jede Person einzeln beurteilt wird. Bildung sinnvoller Betrachtungseinheiten nach gleichartigen Arbeitsbedingungen. Tätigkeitsgruppen, Arbeitsplatzgruppen, Berufsgruppen und Organisationsbereiche. Beispiele aus Büro, Produktion, Pflege, Außendienst und Führung.
Modul 7: Gestaltungsbereiche psychischer Belastung Überblick über Arbeitsaufgabe, Arbeitsorganisation, Arbeitszeit, soziale Beziehungen, Arbeitsmittel, Arbeitsumgebung und neue Arbeitsformen. Verbindung zur GDA- und BAuA-Systematik.
Modul 8: Schlüsselfaktor Arbeitsintensität Arbeitsmenge, Aufgabenkomplexität und verfügbare Zeit. Zeit- und Leistungsdruck, Multitasking, Informationsflut, Personalmangel, Engpässe, Überstunden, Pausenausfall, Fehler und Sicherheitsabkürzungen.
Modul 9: Handlungsspielraum und Einflussmöglichkeiten Einfluss auf Reihenfolge, Tempo, Arbeitsmittel, Arbeitsmenge, Arbeitsziele und Taktbindung. Handlungsspielraum als Ressource und als möglicher Gefährdungsfaktor bei fehlender Klarheit, Verantwortung oder Befugnis.
Modul 10: Arbeitsaufgabe und Vollständigkeit der Tätigkeit Vollständige Tätigkeit mit Organisieren, Vorbereiten, Ausführen und Prüfen. Monotonie, Abwechslungsarmut, Unterforderung, Qualifikationspassung, Informationsqualität und traumatische Ereignisse als Teil bestimmter Tätigkeiten.
Modul 11: Informationen, Kommunikation und Unterbrechungen Handlungsrelevante Informationen, fehlende Informationen, schlechte Informationsqualität, Informationsüberflutung, Unterbrechungen durch Telefon, E-Mail, Teams, Kunden und Kollegen. Auswirkungen auf Fehler, Arbeitssicherheit und psychische Beanspruchung.
Modul 12: Arbeitsorganisation, Rollen und Verantwortlichkeiten Arbeitsabläufe, Arbeitsverteilung, Schnittstellen, Rollenunklarheit, widersprüchliche Anforderungen, unklare Befugnisse, fehlende Zuständigkeiten, fachlicher Austausch und organisatorische Maßnahmen.
Modul 13: Arbeitszeit, Pausen, Ruhezeiten und Schichtarbeit Arbeitszeit als psychischer Belastungsfaktor. Dauer, Lage, Verteilung, Dynamik und Flexibilität der Arbeitszeit. Nacht- und Schichtarbeit, Bereitschaftsdienst, Rufbereitschaft, Pausen, Ruhezeiten, ständige Erreichbarkeit und Planbarkeit.
Modul 14: Soziale Beziehungen, Teamklima und Unterstützung Soziale Beziehungen als Arbeitsschutzfaktor. Soziale Unterstützung, fachlicher Austausch, Zusammenarbeit, Teamklima, Konflikte, Streitigkeiten, Aggression und Maßnahmen zur Verbesserung.
Modul 15: Führung, Anerkennung und destruktives Verhalten Führung als zentraler Gestaltungsfaktor. Aufgabenorientierte und mitarbeiterorientierte Führung, Rückmeldung, Anerkennung, destruktive Führung, Herabwürdigung, Bloßstellen, Beschimpfen, Führungskräfte als Gestaltungsakteure und eigene Belastungsgruppe.
Modul 16: Konflikte, Mobbing, Diskriminierung und Gewalt im Betrieb Konflikte versus Mobbing, soziale Ausgrenzung, Diskriminierung, Belästigung, verbale Aggression, Gewalt, Frühwarnzeichen, betriebliche Verfahren, Meldewege, Schutzmaßnahmen und Dokumentation.
Modul 17: Emotionsarbeit und Interaktionsarbeit Emotionsarbeit, emotionale Dissonanz, Oberflächenhandeln, Tiefenhandeln, Kundenkontakt, Patienten- und Klientenkontakt, Beschwerden, Druck, Aggression, Rückzugsmöglichkeiten, Pausen, Supervision und Nachbesprechung.
Modul 18: Traumatische Ereignisse und psychologische Erstbetreuung Traumatische Ereignisse bei der Arbeit, schwere Unfälle, Gewalt, Übergriffe, Bedrohungen, Berufsgruppen mit erhöhtem Risiko, Prävention, Notfallmanagement, psychologische Erstbetreuung, Nachsorge, Unfallversicherungsträger und Dokumentation.
Modul 19: Arbeitsmittel, Software, KI und Mensch-Maschine-Interaktion Arbeitsmittel im Sinne der BetrSichV, Werkzeuge, Maschinen, Anlagen, Bildschirmgeräte, Software, Bedienbarkeit, Signale, Anzeigen, Fehlermeldungen, Mensch-Maschine-Interaktion, KI, Datenbrillen, Exoskelette und PSA als zusätzliche Belastung.
Modul 20: Arbeitsumgebung Lärm, störende Geräusche, Beleuchtung, Blendung, Raumklima, Luftqualität, Gerüche, räumliche Enge, ergonomische Gestaltung, Einflussmöglichkeiten und Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsumgebung.
Modul 21: Ortsflexible Arbeit, Homeoffice und mobile Arbeit Homeoffice, mobile Arbeit und Telearbeit. Arbeitsorganisation bei ortsflexibler Arbeit, Arbeitsorte, digitale Arbeitsmittel, Erreichbarkeit, Entgrenzung, soziale Isolation, Führung auf Distanz und Dokumentation.
Modul 22: Psychisch auffällige Beschäftigte, frühe Intervention und Rückkehr zur Arbeit Abgrenzung zwischen GBU Psyche und Einzelfall. Frühe Hinweise im Arbeitsverhalten, Gesprächsführung ohne Diagnose, arbeitsmedizinische Vorsorge, BEM, Return to Work, Wiedereingliederung und vernetzte Präventionsarbeit.
Modul 23: Ermittlungsmethoden Mitarbeiterbefragung, Prüfliste, Beobachtung, Beobachtungsinterview, moderierter Workshop, Ideen-Treffen, Kennzahlenanalyse, Kombination von Methoden, Vor- und Nachteile und methodische Entscheidung.
Modul 24: Belastungen beurteilen und Risiken bewerten Warum Ermittlung nicht reicht. Beurteilungsmaßstäbe, Ampelsystem, Risikomatrix, qualitative Bewertung, quantitative Bewertung, betriebliche Daten, Priorisierung und Entscheidung über Handlungsbedarf.
Modul 25: Maßnahmen ableiten und umsetzen Verhältnisprävention vor Verhaltensprävention, Maßnahmen an der Quelle, Arbeitsorganisation, Arbeitszeit, Führung, Arbeitsumgebung, Arbeitsmittel, Kommunikation, Verantwortliche, Fristen, Ressourcen und Maßnahmenplan.
Modul 26: Wirksamkeitskontrolle, Fortschreibung und Dokumentation Warum Wirksamkeitskontrolle Pflicht ist. Was geprüft wird, Methoden der Wirksamkeitsprüfung, Follow-up-Befragung, Workshop, Begehung, Kennzahlen, Dokumentation nach ArbSchG, Fortschreibung bei Veränderungen und Integration in ASA, BGM und BEM.
Modul 27: Praxisfall vollständige GBU Psyche Durchgehender Praxisfall anhand eines Dienstleistungsunternehmens mit Büro, Kundenkontakt, Homeoffice und Führungskräften. Bereiche festlegen, Methode auswählen, Fragebogen auswerten, Belastungen beurteilen, Maßnahmen ableiten, Wirksamkeitskontrolle planen und Dokumentation erstellen.
Modul 28: Abschlussprüfung und Zertifikat Abschlussprüfung mit 20 Multiple-Choice-Fragen, je Frage drei Antwortmöglichkeiten und nur eine richtige Antwort. Bestehensgrenze 80 Prozent. Wiederholung jederzeit möglich. Nach Bestehen wird das Zertifikat online als Download bereitgestellt.
Dein Mehrwert Nach Abschluss des Kurses kannst du eine Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung nicht nur erklären, sondern praktisch aufbauen. Du kannst eine GBU Psyche systematisch vorbereiten, einen Steuerkreis einrichten, Rollen klären, Datenschutz und Kommunikation berücksichtigen und einen realistischen Projektplan erstellen. Du kannst Tätigkeiten und Bereiche fachlich sauber abgrenzen und begründen, damit nicht unterschiedliche Belastungsprofile in einer falschen Gesamtgruppe verschwinden. Du lernst, geeignete Ermittlungsmethoden auszuwählen und sinnvoll zu kombinieren. Dazu gehören Befragung, Prüfliste, Beobachtung, Beobachtungsinterview, Workshop, Ideen-Treffen und Kennzahlenanalyse. Du kannst psychische Belastungsfaktoren systematisch beurteilen: Arbeitsintensität, Unterbrechungen, Handlungsspielraum, Arbeitsaufgabe, Arbeitszeit, soziale Beziehungen, Führung, Konflikte, Emotionsarbeit, traumatische Ereignisse, Arbeitsmittel, Software, Arbeitsumgebung, Homeoffice und mobile Arbeit. Du kannst aus Erhebungsergebnissen einen nachvollziehbaren Handlungsbedarf ableiten und mit Ampelsystem, Risikomatrix, qualitativer Bewertung und betrieblichen Daten arbeiten. Du lernst, Maßnahmen nicht nach Bauchgefühl, sondern nach Ursache, Gestaltungsbereich und Priorität abzuleiten. Du kannst Maßnahmenpläne mit Verantwortlichen, Fristen, Ressourcen und Wirksamkeitskriterien erstellen. Du kannst Wirksamkeitskontrollen planen, Fortschreibungen auslösen und eine prüffähige Dokumentation erstellen. Das wichtigste Ergebnis: Du kannst eine GBU Psyche im Betrieb so aufbauen, dass sie fachlich nachvollziehbar, praktisch umsetzbar und für interne oder externe Prüfungen belastbar ist.
Flexible Online-Weiterbildung Der Kurs ist vollständig online verfügbar und kann zeitlich flexibel bearbeitet werden. Die Teilnehmenden lernen im eigenen Tempo und können einzelne Lektionen gezielt wiederholen. Die Inhalte bestehen aus strukturierten Lernvideos, begleitenden Lehrtexten, Praxisbeispielen, Checklisten, Vorlagen, Bewertungsmatrizen und Maßnahmenplänen. Der Kurs eignet sich für Einzelpersonen ebenso wie für interne Qualifizierungsprogramme im Unternehmen.
Enthalten sind:
strukturierte Videolektionen
begleitende Lerntexte
Praxisbeispiele aus verschiedenen Branchen
Checklisten und Vorlagen
Methodenhilfen
Bewertungs- und Risikomatrizen
Maßnahmenpläne
Dokumentationsvorlagen
Praxisfall mit Musterlösung
abschließende Lernerfolgskontrolle
Zertifikat nach bestandener Prüfung
Abschluss Nach erfolgreichem Kursabschluss und bestandener Lernerfolgskontrolle wird ein Zertifikat online im System bereitgestellt. Zertifikat: Fachkraft für die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung (GBU Psyche)
Die Abschlussprüfung besteht aus 20 Multiple-Choice-Fragen. Je Frage gibt es drei Antwortmöglichkeiten. Nur eine Antwort ist richtig. Die Bestehensgrenze liegt bei 80 Prozent. Eine Wiederholung ist jederzeit möglich. Das Zertifikat dokumentiert die erfolgreiche Teilnahme an einer betrieblichen Fachfortbildung mit Kompetenznachweis. Es bestätigt die Qualifizierung zur systematischen Planung, Durchführung, Bewertung, Maßnahmenableitung, Wirksamkeitskontrolle und Dokumentation der GBU Psyche.
Wichtig: Das Zertifikat ist keine heilkundliche Qualifikation und berechtigt nicht zur psychologischen Diagnostik einzelner Personen. Der Kurs vermittelt eine arbeitsschutzbezogene Beurteilungs- und Gestaltungskompetenz.
Kursumfang Der Kurs umfasst 28 fachlich strukturierte Module. Dazu gehören:
Videolektionen zu allen wesentlichen Themen der GBU Psyche
begleitende Lerntexte
Praxisfälle
Checklisten
Vorlagen
Bewertungsmatrizen
Maßnahmenpläne
Dokumentationshilfen
Muster-Auswertungen
Muster-Management-Summary
Praxisfall mit Musterlösung
Abschlussprüfung mit 20 Multiple-Choice-Fragen
Zertifikat nach bestandener Prüfung
Der Kurs ist so aufgebaut, dass Teilnehmende Schritt für Schritt vom Grundverständnis zur vollständigen GBU-Psyche-Dokumentation geführt werden.
Zielgruppe Dieser Kurs richtet sich insbesondere an: Fachkräfte für Arbeitssicherheit Sicherheitsingenieure HSE-Manager Betriebsärzte Arbeitsmediziner Sicherheitsbeauftragte Führungskräfte Geschäftsführungen Betriebsleitungen HR-Verantwortliche BGM-Verantwortliche BEM-Beauftragte Betriebsräte Personalräte ASA-Mitglieder Arbeitsschutzkoordinatoren Qualitätsmanagement Compliance-Verantwortliche Organisationsentwickler Berater im Arbeitsschutz Schulungsanbieter im Arbeitsschutz Verantwortliche für Homeoffice und mobile Arbeit Personen, die im Betrieb an der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung beteiligt sind
Der Kurs ist besonders geeignet für Personen mit Arbeitsschutz-, HSE-, HR-, BGM-, BEM-, arbeitsmedizinischer, technischer, organisatorischer oder führungsbezogener Vorbildung.
Psychologische Spezialkenntnisse sind nicht zwingend erforderlich. Der Kurs vermittelt keine klinische Diagnostik, sondern eine arbeitsschutzbezogene Beurteilungs- und Gestaltungskompetenz.
Besonderer Vorteil des Kurses Der besondere Vorteil dieses Kurses liegt in der Verbindung von Fachwissen, Arbeitsschutzrecht und praktischer Umsetzung. Die Teilnehmenden müssen sich nicht selbst aus Gesetzestexten, GDA-Empfehlungen, DGUV-Informationen, BAuA-Fachliteratur, Fragebögen, Checklisten und einzelnen Vorlagen ein eigenes System zusammenbauen.
Der Kurs führt die relevanten Inhalte in einer klaren Schritt-für-Schritt-Struktur zusammen: rechtliche Einordnung fachliche Begriffe Prozesslogik Projektorganisation Bereichsabgrenzung Gestaltungsbereiche Ermittlungsmethoden Bewertung Maßnahmenplanung Wirksamkeitskontrolle Fortschreibung Dokumentation Praxisfall Abschlussprüfung Damit entsteht ein vollständiges System für die betriebliche Praxis. Der Kurs ist nicht auf eine reine Befragung reduziert. Er zeigt, wie aus einer Erhebung eine echte Gefährdungsbeurteilung wird: mit Bewertung, Maßnahmen, Verantwortlichen, Fristen, Wirksamkeitskontrolle und Dokumentation. Genau das unterscheidet eine prüffähige GBU Psyche von einer allgemeinen Mitarbeiterbefragung.
Fazit Dieser Kurs bringt Teilnehmende weg von unscharfen Stressbegriffen, reinen Befragungen ohne Folgen und unvollständigen Dokumentationen. Stattdessen lernen sie eine klare, fachlich belastbare und praxisnahe Vorgehensweise für die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung.
Nach dem Kurs wissen die Teilnehmenden, wie sie psychische Belastungsfaktoren erkennen, Arbeitsbedingungen beurteilen, geeignete Methoden auswählen, Handlungsbedarf ableiten, Maßnahmen festlegen, Wirksamkeit prüfen und alles nachvollziehbar dokumentieren. Die GBU Psyche wird dadurch nicht als abstraktes Pflichtdokument verstanden, sondern als praktisches Instrument zur besseren Arbeitsgestaltung.
Das Ergebnis ist ein Kurs, der Orientierung gibt, Umsetzung ermöglicht und Betriebe dabei unterstützt, psychische Belastung rechtssicher, strukturiert und prüffähig in die Gefährdungsbeurteilung zu integrieren.
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