Onlinekurs: Fachkunde Berufliche Giftpflanzen, Pflanzenexposition und Grünpflege im Arbeitsschutz
499,00€ (net)599,00€
Onlinekurs: Fachkunde Berufliche Giftpflanzen, Pflanzenexposition und Grünpflege im Arbeitsschutz
Praxislehrgang für SiFa, HSE, Betriebsärzte, Facility Management, Bauhof, Gärtner, Kita- und Schulträger, Abfallwirtschaft und Chemiepark-Betriebe Berufliche Giftpflanzen erkennen, Expositionen bewerten, DGUV-Systematik anwenden, TRBA 230 und TRBA 400 in der Praxis nutzen, Pflanzenschutzmittel sauber abgrenzen und betriebliche Maßnahmen rechtssicher dokumentieren.
Kursbeschreibung
Dieser praxisorientierte Onlinekurs vermittelt die fachlichen Grundlagen und die praktische Methodik, um pflanzenbezogene Gefährdungen im beruflichen Umfeld zu erkennen, zu beurteilen und organisatorisch zu beherrschen. Im Mittelpunkt stehen nicht nur klassische Giftpflanzen, sondern die reale Arbeitssituation: Pflanzen auf Betriebsgeländen, an Kita- und Schulflächen, auf Spielplätzen, an Werkszäunen, in Chemieparks, an Regenrückhaltebecken, auf Brachflächen, im Straßenbegleitgrün, bei Grünpflegearbeiten, beim Grünschnitt, bei der Müllabfuhr und bei Fremdfirmenarbeiten. Der Kurs verbindet mehrere Perspektiven, die in der Praxis oft getrennt betrachtet werden: pflanzliche Toxikologie, DGUV-Pflanzenbewertung, Gefährdungsbeurteilung, biologische Arbeitsstoffe, Bioaerosole, Pollen, Schimmelpilze, Zecken, PSA, Unterweisung, Notfallorganisation, Entsorgung, Pflanzenschutzmittel und Betreiberverantwortung. Die Grundlage bilden insbesondere die DGUV Information 202-023 „Pflanzen in Kindertageseinrichtungen und Schulen“, die TRBA 400 zur Gefährdungsbeurteilung bei Tätigkeiten mit biologischen Arbeitsstoffen, die TRBA 230 für Land- und Forstwirtschaft sowie vergleichbare Tätigkeiten, toxikologische Unterlagen zu Pflanzeninhaltsstoffen und die Weber-Unterlage zu Pflanzenschutzmitteln. Die DGUV 202-023 arbeitet ausdrücklich mit einer differenzierten Pflanzenbewertung und beschreibt Giftigkeit als relative Größe, abhängig unter anderem von Dosis, Pflanzenteil, Alter, Standort, Jahreszeit und betroffener Personengruppe. Der Kurs ist als flexibles Online-Selbststudium aufgebaut. Er besteht aus strukturierten Präsentationsmodulen als Lernvideos, begleitenden Lehrtexten, Bildfällen, Praxisbeispielen, Checklisten, Vorlagen, Maßnahmenmatrizen und einer abschließenden Lernerfolgskontrolle.
Wichtig: Der Kurs ist eine betriebliche Fachfortbildung / Fachkunde im Arbeitsschutzkontext. Er ersetzt nicht die gesetzlich geregelte Pflanzenschutz-Sachkunde nach § 9 PflSchG. Pflanzenschutzmittel dürfen beruflich nur im Rahmen der einschlägigen Sachkunde- und Anwendungsvorgaben eingesetzt werden.
Typische Probleme in der Praxis
Typische Probleme beim Umgang mit beruflichen Giftpflanzen und pflanzenbezogenen Gefährdungen sind: Giftpflanzen werden entweder unterschätzt oder reflexartig überbewertet. Betriebe haben kein Pflanzenkataster und keine belastbare Fotodokumentation. Kita- und Schulträger wissen nicht, welche Pflanzen im Bestand tolerierbar sind und welche nicht. Bürogrün, Parkplatzflächen, Pausenhöfe und Eingangsbereiche werden bei der Gefährdungsbeurteilung oft vergessen. An Werkszäunen, Brachflächen und Rückhaltebecken wachsen Ambrosie, Stechapfel, Riesenbärenklau oder andere relevante Pflanzen, ohne dass Zuständigkeiten geklärt sind. Grünpflegefirmen mähen, schneiden oder häckseln Pflanzenmaterial, ohne dass Pollen, Pflanzensaft, Staub, Bioaerosole oder Hautkontakt bewertet wurden. Müllwerker und Bauhofmitarbeiter bewegen Grünschnittsäcke, ohne zu wissen, welches Pflanzenmaterial enthalten ist. Eibe, Goldregen, Kirschlorbeer, Maiglöckchen oder Pfaffenhütchen werden im Bestand falsch eingeordnet. Brennnessel, Brombeere, Schlehe oder Wildrosen werden pauschal problematisiert, obwohl oft Standortwahl und Kommunikation ausreichen. Der Unterschied zwischen Pflanzengift, Bioaerosol, allergenem Pollen, Schimmelpilzbelastung und Pflanzenschutzmittel wird nicht sauber gezogen. TRBA 230 und TRBA 400 werden bei Grünpflege, Gärtnerei, Bauhof, Chemiepark und Facility Management selten praktisch angewendet, obwohl sie für vergleichbare Tätigkeiten und Gefährdungsbeurteilungen gut nutzbar sind. Die TRBA 230 nennt ausdrücklich Pflanzenbau, Baumschulen, Zierpflanzenanbau, Waldarbeiten, Baumpflege, Grün- und Landschaftspflege, Boden/Substrat und Biomasse als relevante Tätigkeitsbereiche. Unterweisungen bleiben allgemein und enthalten keine konkreten Pflanzenbilder, Standorte, Aufnahmewege oder Maßnahmen. Bei Pflanzenschutzmitteln wird nicht sauber zwischen Giftpflanze, Pflanzenschutzmittel, Biozid, zugelassenem Anwendungsgebiet und Sachkunde unterschieden. Das BVL führt zugelassene Pflanzenschutzmittel in einer Online-Datenbank, die nach BVL-Angabe monatlich aktualisiert wird. Genau diese Lücken schließt der Kurs.
Was du in diesem Kurs lernst
Du lernst, berufliche Giftpflanzen und pflanzenbezogene Gefährdungen nicht nach Bauchgefühl zu bewerten, sondern nach einer nachvollziehbaren Methodik. Du verstehst, warum „giftig“ kein absoluter Begriff ist. Entscheidend sind Dosis, Pflanzenteil, Aufnahmeweg, Erreichbarkeit, Attraktivität, Tätigkeit, Jahreszeit, Personengruppe und konkrete Exposition. Du lernst, die DGUV-Kategorien dunkelgrün, hellgrün, gelb und rot auf berufliche Standorte zu übertragen. Du kannst typische rote Prioritätspflanzen wie Ambrosie, Bilsenkraut, Eisenhut, Fingerhut, Herbstzeitlose, Riesenbärenklau, Stechapfel, Tollkirsche, Wasserschierling und Wunderbaum erkennen und geeignete Sofortmaßnahmen ableiten. Du lernst, gelbe Konfliktpflanzen wie Eibe, Goldregen, Kirschlorbeer, Maiglöckchen, Pfaffenhütchen, Stechpalme, Blauregen, Christrose und Lebensbaum differenziert zu bewerten. Du kannst hellgrüne und dunkelgrüne Pflanzen fachlich entdramatisieren und zwischen realer Gefährdung, mechanischem Risiko, ökologischem Nutzen und überzogener Reaktion unterscheiden. Du verstehst die wichtigsten toxikologischen Wirkprinzipien: Tropanalkaloide, Herzglykoside, Colchicin, Ricin, Taxine, Furocumarine, Protoanemonin, Kontaktreizstoffe und Pollen/Sensibilisierung. Du lernst, TRBA 400 und TRBA 230 in pflanzenbezogenen Tätigkeiten anzuwenden. Die TRBA 400 liefert die übergeordnete Methodik zur Gefährdungsbeurteilung bei Tätigkeiten mit biologischen Arbeitsstoffen; die offizielle BAuA-Seite führt sie als Ausgabe März 2017 mit Änderung vom 03.07.2018. Du lernst, Pflanzenschutzmittel von Giftpflanzen abzugrenzen und die wichtigsten Wirkstoffgruppen aus der Grünpflege toxikologisch einzuordnen. Die Weber-Unterlage behandelt dazu unter anderem Glyphosat, Dithiocarbamate, Chlortriazine, Bipyridine, Phthalimide, Phenoxycarbonsäuren, Phosphorsäureester, Carbamate, Neonicotinoide und Pyrethrum-Insektizide. Am Ende kannst du eine betriebliche Maßnahmenmatrix erstellen, eine Begehung strukturieren, Bildfälle bewerten, Unterweisungen vorbereiten und eine nachvollziehbare Dokumentation aufbauen.
Kursinhalte, Übersicht der Hauptmodule
Modul 1, Einordnung und Ziel des Fachkundemoduls
Warum berufliche Giftpflanzen ein Arbeitsschutzthema sind. Abgrenzung zur SiFa-Grundfachkunde, zur Pflanzenschutz-Sachkunde und zur reinen Botanik-Schulung. Typische Settings: Bürovorplatz, Chemiepark, Werkszaun, Parkplatz, Pausenhof, Kita, Schule, Spielplatz, Bauhof, Friedhof, Straßenbegleitgrün, Grünpflege, Grünschnitt und Müllabfuhr.
Modul 2, Was ist eine Giftpflanze?
Giftigkeit als relative Größe. Dosis, Pflanzenteil, Reifegrad, Standort, Jahreszeit, Witterung, Personengruppe, Gesundheitszustand und Aufnahmeweg. Unterschied zwischen Pflanzenaufnahme und echter Intoxikation. Die DGUV 202-023 stellt genau diese differenzierte Sichtweise heraus.
Modul 3, DGUV-Bewertungsmodell
Die vier Kategorien dunkelgrün, hellgrün, gelb und rot. Bedeutung von Dornen, Stacheln, Brennhaaren, Giftwirkung, fototoxischer Wirkung und sensibilisierender Wirkung. Übertragung auf Betrieb, Kita, Schule, Spielplatz und Grünpflege.
Modul 6, Kategorie gelb: Konfliktpflanzen im Bestand
Eibe, Goldregen, Kirschlorbeer, Maiglöckchen, Pfaffenhütchen, Stechpalme, Blauregen, Christrose, Lebensbaum, Gartenbohne und Feuerbohne. Bewertung nach Nutzerkreis, Erreichbarkeit, Attraktivität und Tätigkeit. Schwerpunkt: nicht reflexartig entfernen, sondern fachlich sauber begründen.
Modul 7, Hellgrün und dunkelgrün: fachlich sauber entdramatisieren
Brennnessel, Brombeere, Berberitze, Eberesche, Efeu, Feuerdorn, Liguster, Mahonie, Robinie, Schneebeere, Schwarzer Holunder, Schlehe, Schneeball, Weißdorn und Wildrosen. Mechanische Gefährdung, schwache Giftwirkung, ökologische Bedeutung, Standortwahl, Abstand zu Bewegungsflächen und U3-Abgrenzung.
Modul 8, Toxikologie kompakt für Arbeitsschützer
Tropanalkaloide, Herzglykoside, Colchicin, Ricin/Lektine, Taxine, Furocumarine, Protoanemonin, Kontaktreizstoffe und Pollen/Sensibilisierung. Keine medizinische Therapieschulung, sondern Leitsymptome und Arbeitsschutzrelevanz für Haut, Auge, Atemwege, ZNS, Herz-Kreislauf und Gastrointestinaltrakt. Die toxikologische Pflanzenunterlage beschreibt beim Bilsenkraut Tropanalkaloide wie Atropin/Hyoscyamin und Scopolamin sowie einen parasympatholytisch-anticholinergen Wirkmechanismus.
Modul 9, Maßnahmen, PSA, Entsorgung und Notfallorganisation
Modul 10, Praxisfall, Begehung und Lernzielkontrolle
Bildfalltraining, Standortbewertung, Maßnahmenmatrix, Kommunikation mit Betreiber oder Leitung, Sofortmaßnahme versus langfristige Gestaltung. Enthalten sind Bildfälle, Fallbeispiele, eine Mini-Gefährdungsbeurteilung und 20 Multiple-Choice-Fragen.
Modul 11, Pflanzenschutzmittel und Grünpflege
Giftpflanze versus Pflanzenschutzmittel. Zulassung, BVL-Verzeichnis, Wirkstoffgruppen, Anwendungsgebiete, Kennzeichnungsauflagen und praktische Abgrenzung für Gärtner, Facility, Bauhof und Chemiepark. Das Modul ersetzt nicht die Sachkunde Pflanzenschutz, sondern erklärt die Schnittstelle zum Arbeitsschutz. Das BVL-Pflanzenschutzmittel-Verzeichnis enthält zugelassene Mittel geordnet nach Einsatzgebieten und Wirkungsbereichen.
Modul 12, TRBA 230 und TRBA 400 in der beruflichen Praxis anwenden
Anwendung der TRBA 230 und TRBA 400 auf pflanzenbezogene Arbeitssituationen. Nicht-Schutzstufentätigkeiten, Bioaerosole, Schimmelpilze, Pollen, Zecken, Erde/Substrat, Biomasse, Grünschnitt, Fremdfirmensteuerung, PSA, Unterweisung, arbeitsmedizinische Beratung und Dokumentation. Die TRBA 230 wird von der BAuA als Ausgabe Dezember 2019 mit Änderung vom 05.06.2020 geführt.
Lehrtexte, Lernvideos und Downloads
Der Kurs kombiniert drei Ebenen.
1. Lehrtexte für Teilnehmer
Zu jedem Hauptmodul gibt es begleitende Lehrtexte. Diese fassen die fachlichen Grundlagen, die rechtlichen Bezüge, die toxikologischen Wirkprinzipien und die praktische Umsetzung zusammen. Die Lehrtexte sind nicht als botanisches Lexikon aufgebaut, sondern als Arbeitsschutzhilfe. Ziel ist, dass die Teilnehmer nach dem Kurs eine Pflanze nicht nur benennen, sondern die Situation vor Ort bewerten können: Standort, Nutzerkreis, Erreichbarkeit, Tätigkeit, Aufnahmeweg, Maßnahme.
2. Präsentationsmodule als Lernvideos
Die Präsentationsmodule werden als strukturierte Lernvideos bereitgestellt. Jede Lektion behandelt einen klar abgegrenzten Punkt: DGUV-Kategorie, Pflanzenprofil, Expositionsszenario, Aufnahmeweg, Maßnahmenentscheidung, TRBA-Bezug oder Praxisfall. Die Teilnehmer können einzelne Lektionen gezielt wiederholen, etwa Ambrosie am Werkszaun, Eibe im U3-Bereich, Riesenbärenklau am Rückhaltebecken, Bioaerosole beim Häckseln, Pflanzenschutzmittel in der Grünpflege oder TRBA 400 bei Nicht-Schutzstufentätigkeiten.
Dein Mehrwert
Nach Abschluss des Kurses kannst du: berufliche Giftpflanzen systematisch einordnen die DGUV-Systematik auf betriebliche Standorte übertragen rote Hochrisikopflanzen erkennen und priorisieren gelbe Konfliktpflanzen im Bestand differenziert bewerten hellgrüne Pflanzen fachlich entdramatisieren Bürogrün, Chemiepark, Kita, Schule, Spielplatz, Bauhof und Grünpflege getrennt beurteilen Aufnahmewege wie oral, dermal, inhalativ, Auge, Schleimhaut und Hand-Mund-Kontakt erkennen Pollen, Bioaerosole, Schimmelpilze und pflanzenbezogene Biostoffexpositionen berücksichtigen TRBA 230 und TRBA 400 praktisch anwenden Fremdfirmen bei Grünpflegearbeiten besser steuern PSA und Hygienemaßnahmen tätigkeitsbezogen festlegen Pflanzenschutzmittel von Giftpflanzen abgrenzen ein Pflanzenkataster erstellen Bildfälle und Begehungen dokumentieren Notfallabläufe für Pflanzenkontakt oder Pflanzenaufnahme festlegen Unterweisungen mit echten Praxisbeispielen durchführen Maßnahmen gegenüber Leitung, Betreiber, Träger oder Fremdfirma nachvollziehbar begründen
Flexible Online-Weiterbildung
Zugriff 24/7 Lernen im eigenen Tempo 12 Monate Kurszugang 12 Hauptmodule über 100 Lernlektionen Originalfotos und Abbildungen aus den Fachquellen begleitende Lehrtexte Praxisfälle und Bildfalltraining Downloadpaket mit Vorlagen Wissensabfragen je Hauptmodul abschließende Lernerfolgskontrolle geeignet für interne Qualifizierung und betriebliche Umsetzung
Abschluss
Nach erfolgreichem Kursabschluss und bestandener Lernerfolgskontrolle wird eine Teilnahmebescheinigung im System bereitgestellt. Teilnahmebescheinigung: Fachkundemodul Berufliche Giftpflanzen, Pflanzenexposition und Grünpflege im Arbeitsschutz
Die Bescheinigung dokumentiert die Teilnahme an einer betrieblichen Fachfortbildung mit Lernzielkontrolle. Sie ist ein Schulungs- und Qualifizierungsnachweis, aber keine staatlich geregelte Sachkunde und keine Ersatzqualifikation für gesetzlich geregelte Fachkunden.
Zielgruppe
Dieser Kurs richtet sich insbesondere an: Fachkräfte für Arbeitssicherheit Betriebsärzte HSE-Manager Sicherheitsbeauftragte Führungskräfte mit Betreiberverantwortung Facility Management Hausmeisterdienste Gärtner und Grünpflegebetriebe Bauhöfe und kommunale Betriebe Abfallwirtschaft und Müllwerker Spielplatzprüfer Kita- und Schulträger Leitungen von Kindertageseinrichtungen Schulleitungen und Schulträger Chemieparkbetreiber Werkschutz und Fremdfirmenkoordinatoren Planer von Außenanlagen Dienstleister für Grünflächenpflege Kommunale Verantwortliche für Spielplätze, Parks und Straßenbegleitgrün
Zugangsvoraussetzungen
Der Kurs ist besonders geeignet für Personen mit Arbeitsschutz-, HSE-, Facility-, Gartenbau-, Bauhof-, medizinischer, naturwissenschaftlicher, technischer oder pädagogisch-organisatorischer Vorbildung. Botanische Spezialkenntnisse sind hilfreich, aber nicht zwingend erforderlich. Der Kurs vermittelt keine vollständige Pflanzenbestimmungsausbildung, sondern eine arbeitsschutzbezogene Beurteilungs- und Maßnahmenkompetenz.
Besonderer Vorteil des Kurses
Die relevanten Inhalte aus DGUV 202-023, pflanzlicher Toxikologie, TRBA 230, TRBA 400, BioStoffV-Methodik, Pflanzenschutzmittelabgrenzung, Grünpflegepraxis, PSA, Unterweisung und Notfallorganisation sind im Kurs bereits zu einem durchgängigen System zusammengeführt. Du musst dich nicht durch einzelne Broschüren, technische Regeln, Pflanzenlisten, Giftpflanzenportraits, toxikologische Skripte, Pflanzenschutzmittelunterlagen und eigene Begehungsformulare arbeiten. Der Kurs liefert ein vollständiges System: von der Pflanzenbestimmung über die DGUV-Kategorie zur Standortbewertung zur Expositionsanalyse zur TRBA-Einordnung zur Maßnahmenmatrix zur Fremdfirmensteuerung zur Unterweisung zur Notfallorganisation bis zur dokumentierten Gefährdungsbeurteilung
Fazit
Dieser Kurs bringt Teilnehmer weg von: unsicheren Pflanzenlisten pauschalem Entfernen von Bestandsgrün unvollständigen Begehungen fehlender Fotodokumentation unklaren Zuständigkeiten nicht bewerteten Fremdfirmenarbeiten fehlender PSA-Bewertung unstrukturierten Unterweisungen unklarer Abgrenzung zwischen Giftpflanzen, Biostoffen und Pflanzenschutzmitteln TRBA-Anwendung nach Bauchgefühl
hin zu: systematischer Pflanzenbewertung klarer DGUV-Kategorisierung tätigkeitsbezogener Expositionsbeurteilung praktischer Anwendung von TRBA 230 und TRBA 400 nachvollziehbaren Maßnahmenmatrizen besserer Fremdfirmensteuerung sauberer Unterweisung belastbarer Dokumentation realistischer Risikokommunikation fachlich begründeter Betreiberentscheidung