Hier ist der angepasste Kurstext im Stil deiner Vorlage, aber auf den neuen Kurs Insekten, Zecken und Kleintiere umgebaut. Ich habe die Struktur deiner hochgeladenen Kursvorlage übernommen und die im Screenshot sichtbaren Kursdateien und Downloads berücksichtigt.

Onlinekurs: Gefährdungen durch Insekten, Zecken und Kleintiere bei der Arbeit

Praxislehrgang zur strukturierten, prüffähigen und betrieblich umsetzbaren Gefährdungsbeurteilung bei Insektenstichen, Zecken, Eichenprozessionsspinner, Schädlingsbefall und kleintierbedingten Gesundheitsgefahren.
Insekten, Zecken und Kleintiere sind im Arbeitsschutz kein Randthema. Sie treten in Außenbereichen, Grünpflege, Bauhof, Straßenunterhalt, Schulen, Kitas, Küchen, Kantinen, Lagern, Containern, Kellern, Dachböden und bei Sanierungsarbeiten auf. Die Gefährdungen reichen von einfachen Stichen über allergische Reaktionen, Anaphylaxie, Zeckenstiche, Eichenprozessionsspinner-Brennhaare, Schädlingsbefall, Hygienerisiken bis zu Sekundärunfällen bei Arbeiten mit Maschinen, auf Leitern oder im Verkehrsbereich. Viele Betriebe wissen, dass solche Ereignisse vorkommen können. In der Praxis fehlt aber häufig ein sauberes System: Wann darf weitergearbeitet werden? Wann muss gemeldet werden? Wann wird gesperrt? Wann ist ein Notruf erforderlich? Was wird dokumentiert? Wer entscheidet über Freigabe? Und wie wird daraus eine belastbare Gefährdungsbeurteilung? Dieser Onlinekurs gibt darauf eine klare, fachliche und praxistaugliche Antwort.

Kursbeschreibung

Der Onlinekurs „Gefährdungen durch Insekten, Zecken und Kleintiere bei der Arbeit“ vermittelt Schritt für Schritt, wie kleintierbedingte Gefährdungen im Betrieb erkannt, bewertet, dokumentiert und in eine Gefährdungsbeurteilung überführt werden. Im Mittelpunkt steht nicht die biologische Bestimmung jeder Tierart. Entscheidend ist der Arbeitsschutzbezug: Tätigkeit, Exposition, Arbeitsort, Saison, betroffene Personengruppe, mögliche Folgen und vorhandene Schutzmaßnahmen. Die Teilnehmenden lernen, Gefährdungen durch Wespen, Bienen, Hornissen, Hummeln, Mücken, Bremsen, Kriebelmücken, Zecken, Eichenprozessionsspinner, Schaben, Fliegen, Ameisen, Vorratsschädlinge, Bettwanzen, Flöhe, Läuse, Milben, Vogelmilben, Taubenzecken, Nestparasiten und unbekannte Kleintiere in Lager- und Gebäudebereichen systematisch einzuordnen. Der Kurs ist konsequent auf betriebliche Umsetzung ausgerichtet. Er zeigt nicht nur, welche gesetzlichen und DGUV-bezogenen Grundlagen relevant sind, sondern vor allem, wie daraus ein funktionierendes Dokumentensystem entsteht: Gefährdungsbeurteilung, Betriebsanweisung, Unterweisung, Meldeformular, Sperrprotokoll, Freigabe, Notfallkarte und Wirksamkeitskontrolle. Die Gefährdungsbeurteilung nach Arbeitsschutzgesetz ist der Ausgangspunkt für die Ermittlung notwendiger Schutzmaßnahmen; die Unterweisung muss auf Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit ausgerichtet sein und arbeitsplatz- beziehungsweise aufgabenbezogen erfolgen.

Behandelt werden unter anderem

  • Rechtliche Grundlagen nach Arbeitsschutzgesetz.
  • DGUV-Quellenlage zu Zecken, Eichenprozessionsspinner, Erste Hilfe, Straßenunterhalt, Grünpflege, Schule, Kita, Lager und biologischen Gefährdungen.
  • Biologische Gefährdungen nach BioStoffV.
  • Gefahrstoffschnittstellen bei Bioziden und Schädlingsbekämpfung nach GefStoffV.
  • Abgrenzung von normalen Stichreaktionen, Warnzeichen und Notfällen.
  • Zeckenexposition, Borreliose, FSME, Entfernung und Dokumentation.
  • Eichenprozessionsspinner, Brennhaare, alte Nester, Verschleppung, Sperrung und Fachfirma.
  • Außenarbeiten mit Mäharbeiten, Freischneiden, Heckenschnitt, Baumpflege, Straßenbegleitgrün und Friedhöfen.
  • Innenräume, Hygiene, Lebensmittelbereiche, Schaben, Fliegen, Ameisen, Bettwanzen, Flöhe, Läuse und Milben.
  • Lager, Container, Gebäude, Keller, Dachböden, leerstehende Räume, Vogelmilben, Taubenzecken und Nestparasiten.
  • Schädlingsbekämpfung, Biozide, Sperrbereiche, Lüftung, Wiedereintritt und Freigabe.
  • Notfallorganisation, Erste Hilfe, Verbandbuch, Meldeblock, Unfallanzeige und Nachunterweisung.
  • 5x5-Risikomatrix, STOP/TOP-Maßnahmenlogik, GBU-Zeile, Maßnahmenplan und Wirksamkeitskontrolle.
  • Bei Tätigkeiten mit biologischen Gefährdungen kann eine Betriebsanweisung auf Grundlage der Gefährdungsbeurteilung erforderlich sein; bei Gefahrstoffen und Bioziden sind schriftliche Betriebsanweisungen und Unterweisungen ebenfalls geregelt.

Kursinhalte – Übersicht der Module

Modul 1: Rechts- und DGUV-Rahmen

Die Teilnehmenden ordnen Gefährdungsbeurteilung, Unterweisung, Betriebsanweisung und Dokumentation korrekt ein. Behandelt werden Arbeitsschutzgesetz, BioStoffV, GefStoffV, DGUV-Quellenlage und die praktische Regelwerkslogik.
Praxisfall: Zeckenstich bei Grünpflege. Was muss dokumentiert werden?

Modul 2: Gefährdungsarten und Risikomatrix

Gefährdungen werden nicht pauschal nach Tierart bewertet, sondern nach Exposition, Tätigkeit, Ort, Saison und betroffener Personengruppe. Behandelt werden Stich, Biss, Vektorübertragung, Brennhaare, Hygiene, Sekundärunfall, Personengruppen, Arbeitsumgebung, 5x5-Risikomatrix und STOP/TOP-Maßnahmenlogik.
Übung: Wespennest, Zecke und Schabenbefall bewerten.

Modul 3: Stiche, Bisse und Anaphylaxie

Beschäftigte erkennen normale Stichreaktionen, Warnzeichen, Sekundärrisiken und Arbeitsstoppkriterien. Behandelt werden Wespen, Bienen, Hornissen, Hummeln, Mücken, Bremsen, Kriebelmücken, Gnitzen, Spinnen, Anaphylaxie, Stich im Mund- und Rachenraum und sichere Arbeitsunterbrechung.
Übung: Entscheidungspfad „Weiterarbeiten, melden, Notruf oder sperren?“

Modul 4: Zecken und vektorübertragene Risiken

Zeckenexpositionen werden arbeitsplatzbezogen beurteilt und mit klaren Schutz-, Entfernungs- und Dokumentationsregeln verbunden. Behandelt werden Zeckenhabitate, Risikotätigkeiten, Borreliose, FSME, Kleidung, Repellentien, Absuchen, Entfernen, Desinfizieren, Dokumentieren sowie Kita- und Schulprozesse.
Die DGUV Information 214-078 beschreibt beruflich bedingte Gesundheitsgefahren im Zusammenhang mit Zeckenstichen und benennt unter anderem Grünpflege, Gartenbau, Straßenunterhalt, Wasserwirtschaft und Umweltbildung als relevante Tätigkeitsbereiche. (DGUV Publikationen)
Übung: GBU-Zeile „Mäharbeiten im hohen Gras“.

Modul 5: Eichenprozessionsspinner und Brennhaare

EPS-Verdacht wird als Sperr- und Fachfirmathema verstanden, nicht als improvisierte Eigenreinigung. Behandelt werden Brennhaare, Saison, alte Nester, Verschleppung, Haut-, Augen- und Atemwegsreaktionen, Allgemeinsymptome, Absperrung, Meldung, Fachfirma und Dekontamination von Kleidung, Geräten und Fahrzeugen.
Die DGUV-Regel zum Straßenbetrieb und Straßenunterhalt beschreibt Zecken und Eichenprozessionsspinner ausdrücklich als relevante Gefährdungen im Arbeitskontext; beim Eichenprozessionsspinner werden insbesondere die Brennhaare und alte Gespinstnester als Gefahrenquelle beschrieben. (DGUV Publikationen)
Übung: EPS an Schulhofeiche. Maßnahmenkette bauen.

Modul 6: Außenarbeiten, Grünpflege, Bauhof, Straßenunterhalt

Die Gefährdungen werden mit Arbeitsmitteln, Verkehr, Böschungen, Leitern und Alleinarbeit verknüpft. Behandelt werden Mähen, Freischneiden, Heckenschnitt, Baumpflege, Straßenbegleitgrün, Friedhöfe, Nester, Müll, Kompost, Unterholz, Sekundärunfälle und Arbeitsfreigabe.
Übung: Begehungscheck vor Mäharbeit auf einer Verkehrsinsel.

Modul 7: Schule, Kita, Betreuung und Veranstaltungen

Betreute Personen, Aufsicht, Allergieinformation, Zeckenprozess und kindgerechtes Verhalten werden sauber geregelt. Behandelt werden Schulhof, Schulgarten, Waldtag, Ausflug, süße Getränke, Erdnester, Panikverhalten, Allergien, Notfallinformation, Medikamentenorganisation, Zeckenentfernung und EPS-Verdacht auf Außenflächen.
Übung: Waldtag planen. Was kommt in die pädagogische GBU?

Modul 8: Innenräume, Hygiene und Lebensmittelbereiche

Innenraumrisiken werden als Hygiene-, Kontaminations-, Allergie- und Schädlingsmanagementthema behandelt. Behandelt werden Schaben, Fliegen, Ameisen, Vorratsschädlinge, Küche, Kantine, Lager, Müllraum, Bettwanzen, Flöhe, Läuse, Milben, Schädlingsmonitoring, Reinigungsregime und Meldewege.
Übung: Kantinenfall. Schabenfund im Technikspalt.

Modul 9: Lager, Container, Gebäude, Sanierung

Unbekannte Kleintiere, Nester, kontaminierte Verpackungen und Vogel-/Nagerexpositionen werden vor Arbeitsbeginn erkannt. Behandelt werden Wareneingang, Importware, Verpackungen, Containeröffnung, Sichtprüfung, Dachboden, Keller, leerstehende Räume, Vogelmilben, Taubenzecken, Nestparasiten, Separieren, Sperren und Freigeben.
Übung: Container mit sichtbarem Insektenbefall. Entscheidungsbaum anwenden.

Modul 10: Schädlingsbekämpfung, Biozide, Fremdfirmen

Der sichere Umgang mit Fachfirmen, Bioziden, Sperrbereichen, Wiedereintritt und Dokumenten wird organisiert. Behandelt werden Eigenmaßnahme versus Fachfirma, Biozid- und Gefahrstoffschnittstelle, Sperrbereich, Lüftung, Wiedereintritt, Fremdfirmenkoordination, Nachweise und Freigabe nach Bekämpfung.
Übung: Schädlingsbekämpfungsprotokoll prüfen.

Modul 11: Notfall, Erste Hilfe und Dokumentation

Stich, Zecke, EPS-Kontakt, Schädlingsbefall und Beinaheereignis bekommen einen eindeutigen Melde- und Dokumentationsweg. Behandelt werden Normalreaktion versus Notfallzeichen, Notrufkriterien, interne Alarmierung, Verbandbuch, Meldeblock, Unfallanzeige, Zeckenprotokoll, EPS-Kontakt und Nachunterweisung nach Ereignis.
Übung: Notfallkarte anwenden. Vier Fälle in vier Minuten.

Modul 12: GBU-Werkstatt und Abschlusstest

Die Teilnehmenden erstellen aus einem Praxisfall eine belastbare GBU-Zeile mit Maßnahmen, Verantwortlichkeit, Frist und Wirksamkeitskontrolle. Behandelt werden Fallauswahl nach Branche, GBU-Zeile Schritt für Schritt, saubere Maßnahmenformulierung, Wissenscheck, Bestehensgrenze und Transferauftrag für den Betrieb.
Übung: Eigenen Arbeitsbereich bewerten und Maßnahmenplan abgeben.

Downloads im Kurs

Der Kurs enthält bewusst nur die wichtigsten Unterlagen. Ziel ist kein überladener Behördenordner, sondern ein nutzbares Arbeitsschutzpaket.
Enthalten sind:
  • Kurzhandout: Gefährdungen durch Insekten, Zecken und Kleintiere.
  • Notfallkarte Erste Hilfe.
  • Entscheidungskarte: Weiterarbeiten, melden, sperren, Notruf.
  • Meldeformular Ereignis/Befall.
  • Zeckenstich-Dokumentationsformular.
  • EPS-Sperr- und Freigabeprotokoll.
  • Master-GBU mit 5x5-Risikomatrix als Excel-Vorlage.
  • Unterweisungs- und Testnachweis.
Diese Unterlagen decken den praktischen Kern ab: Erkennen, Bewerten, Entscheiden, Dokumentieren und in die Gefährdungsbeurteilung überführen.


Dein Mehrwert

Nach Abschluss des Kurses kannst du kleintierbedingte Gefährdungen im Betrieb nicht nur allgemein erklären, sondern praktisch beurteilen. Du kannst unterscheiden, ob ein Ereignis weiter beobachtet, intern gemeldet, der Arbeitsbereich gesperrt oder der Notruf ausgelöst werden muss. Du kannst Stiche, Bisse, Zecken, EPS-Kontakt, Schädlingsbefall und Hygieneprobleme arbeitsschutzfachlich einordnen. Du kannst Außenbereiche, Grünpflege, Bauhof, Straßenunterhalt, Schule, Kita, Küche, Lager, Container, Gebäudemanagement und Sanierung differenziert betrachten. Du kannst eine 5x5-Risikomatrix anwenden und Gefährdungen nachvollziehbar bewerten.
Du kannst Maßnahmen nach STOP/TOP ableiten und sauber formulieren. Du kannst Meldewege, Sperrungen, Freigaben und Nachunterweisungen organisieren. Du kannst aus einem Ereignis oder Befund eine belastbare GBU-Zeile erstellen. Du kannst Unterweisungen, Betriebsanweisungen, Meldeformulare und Nachweise sinnvoll miteinander verbinden.
Das wichtigste Ergebnis: Die Teilnehmenden können kleintierbedingte Gefährdungen so dokumentieren, dass die Unterlagen fachlich nachvollziehbar, praktisch umsetzbar und für interne oder externe Prüfungen belastbar sind.


Flexible Online-Weiterbildung

Der Kurs ist vollständig online verfügbar und kann zeitlich flexibel bearbeitet werden. Die Teilnehmenden lernen im eigenen Tempo und können einzelne Lektionen gezielt wiederholen. Die Inhalte bestehen aus strukturierten Videolektionen, begleitenden Lehrtexten, Praxisfällen, Checklisten, Vorlagen, Bewertungsmatrizen, Maßnahmenhilfen und einer abschließenden Lernerfolgskontrolle. Der Kurs eignet sich für Einzelpersonen ebenso wie für interne Qualifizierungsprogramme in Unternehmen, Kommunen, Schulen, Kitas, Bauhöfen, Facility-Management-Strukturen, Logistik, Lebensmittelbereichen und Arbeitsschutzorganisationen.


Enthalten sind

Strukturierte Videolektionen. Begleitende Lerntexte. Praxisbeispiele aus verschiedenen Branchen. Checklisten und Vorlagen. Entscheidungskarten. Meldeformulare. Dokumentationshilfen. Master-GBU mit 5x5-Risikomatrix. Maßnahmenkatalog nach STOP/TOP. Praxisfälle mit Musterlösung. Abschließende Lernerfogskontrolle. Zertifikat nach bestandener Prüfung.


Abschluss

Nach erfolgreichem Kursabschluss und bestandener Lernerfolgskontrolle wird ein Zertifikat online im System bereitgestellt.
URKUNDE:
Fachkunde Gefährdungen durch Insekten, Zecken und Kleintiere bei der Arbeit. Die Abschlussprüfung besteht aus Multiple-Choice-Fragen und einer praxisbezogenen Transferaufgabe. Die Teilnehmenden wenden das Gelernte auf eine konkrete Arbeitssituation an und erstellen eine einfache GBU-Zeile mit Gefährdung, Folge, Maßnahme, Verantwortlichkeit und Wirksamkeitskontrolle. Das Zertifikat dokumentiert die erfolgreiche Teilnahme an einer betrieblichen Fachfortbildung mit Kompetenznachweis. Es bestätigt die Qualifizierung zur systematischen Erkennung, Bewertung, Maßnahmenableitung, Dokumentation und Unterweisung kleintierbedingter Gefährdungen im Arbeitsschutz. Wichtig: Das Zertifikat ist keine behördliche Sachkunde für Schädlingsbekämpfung, keine Biozid-Sachkunde und keine heilkundliche Qualifikation. Der Kurs vermittelt eine arbeitsschutzbezogene Beurteilungs-, Dokumentations- und Gestaltungskompetenz.


Kursumfang

Der Kurs umfasst 12 fachlich strukturierte Module plus begleitende Downloads.
Dazu gehören:
Videolektionen zu allen wesentlichen Themen. Begleitende Lerntexte. Praxisfälle. Checklisten. Vorlagen. Bewertungsmatrix. Maßnahmenplan. Dokumentationshilfen. Meldeformulare. Sperr- und Freigabeprotokoll. Notfallkarte. Master-GBU als Excel-Vorlage. Abschlusstest. Zertifikat nach bestandener Prüfung. Der Kurs ist so aufgebaut, dass Teilnehmende Schritt für Schritt vom Erkennen einer Gefährdung bis zur vollständigen GBU-Dokumentation geführt werden.


Zielgruppe

Dieser Kurs richtet sich insbesondere an:
  • Fachkräfte für Arbeitssicherheit.
  • Sicherheitsingenieure.
  • HSE-Manager.
  • Betriebsärzte und Arbeitsmediziner.
  • Sicherheitsbeauftragte.
  • Führungskräfte.
  • Betriebsleitungen.
  • Bauhofleitungen.
  • Objektleitungen.
  • Facility-Manager.
  • Hausmeisterdienste.
  • Verantwortliche in Grünpflege und Straßenunterhalt.
  • Verantwortliche in Schule, Kita und Betreuung.
  • Verantwortliche für Veranstaltungen im Außenbereich.
  • Küchenleitungen und Hygieneverantwortliche.
  • Lebensmittelbetriebe.
  • Lager- und Logistikverantwortliche.
  • Reinigungs- und Sanierungsunternehmen.
  • Fremdfirmenkoordinatoren.
  • Compliance- und QM-Verantwortliche.
  • ASA-Mitglieder.
  • Schulungsanbieter im Arbeitsschutz.
  • Personen, die im Betrieb an Gefährdungsbeurteilung, Unterweisung, Notfallorganisation oder Dokumentation beteiligt sind.
Der Kurs ist besonders geeignet für Personen mit arbeitsschutzbezogener, technischer, organisatorischer, hygienischer, pädagogischer oder führungsbezogener Vorbildung.
Spezielle biologische oder entomologische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Der Kurs vermittelt keine Tierbestimmung auf wissenschaftlichem Niveau, sondern eine praxisnahe Arbeitsschutzkompetenz.


Besonderer Vorteil des Kurses

Der besondere Vorteil dieses Kurses liegt in der Verbindung von Fachwissen, DGUV-Logik, Arbeitsschutzrecht und praktischer Umsetzung. Die Teilnehmenden müssen sich nicht selbst aus DGUV-Publikationen, Gesetzestexten, Einzelinformationen zu Zecken, EPS, Insektenstichen, Schädlingsbefall, Erste-Hilfe-Vorgaben und Formularen ein eigenes System zusammenbauen. Der Kurs führt die relevanten Inhalte in einer klaren Schritt-für-Schritt-Struktur zusammen: Rechtliche Einordnung. DGUV-Quellenlogik. Gefährdungsarten. Risikomatrix. Außenbereiche. Innenbereiche. Zecken. Eichenprozessionsspinner. Schädlingsbefall. Biozide und Fremdfirmen. Notfallorganisation. Dokumentation. GBU-Werkstatt. Abschlusstest. Damit entsteht ein vollständiges System für die betriebliche Praxis. Der Kurs bleibt nicht bei allgemeinen Verhaltenstipps stehen. Er zeigt, wie aus einem Stich, einem Zeckenfund, einem EPS-Verdacht, einem Schabenbefall oder einem Containerbefund eine echte Gefährdungsbeurteilung wird: mit Bewertung, Maßnahmen, Verantwortlichen, Fristen, Freigabe und Wirksamkeitskontrolle. Genau das unterscheidet eine prüffähige Arbeitsschutzunterlage von einer allgemeinen Infobroschüre.


Fazit

Dieser Kurs bringt Teilnehmende weg von improvisierten Einzelentscheidungen, unscharfen Meldewegen und unvollständiger Dokumentation. Stattdessen lernen sie eine klare, fachlich belastbare und praxisnahe Vorgehensweise für Gefährdungen durch Insekten, Zecken und Kleintiere bei der Arbeit. Nach dem Kurs wissen die Teilnehmenden, wie sie Gefährdungen erkennen, Situationen bewerten, Maßnahmen festlegen, Notfälle unterscheiden, Bereiche sperren, Fachfirmen einbinden, Ereignisse dokumentieren, Unterweisungen ableiten und Gefährdungsbeurteilungen fortschreiben. Die GBU wird dadurch nicht als abstraktes Pflichtdokument verstanden, sondern als praktisches Instrument zur sicheren Arbeitsorganisation. Das Ergebnis ist ein Kurs, der Orientierung gibt, Umsetzung ermöglicht und Betriebe dabei unterstützt, kleintierbedingte Gefährdungen strukturiert, prüffähig und betrieblich nachvollziehbar in den Arbeitsschutz zu integrieren.

Course plan