Freimessen fachlich richtig und wirksam vermitteln

Gute Lehrgänge zum Freimessen benötigen mehr als fundiertes Fachwissen. Sie lernen, Zielgruppen und Lernziele zu bestimmen, passende Methoden auszuwählen und Lernergebnisse fair zu prüfen. So entwickeln Sie aus Ihrer vorhandenen Fachkunde ein nachvollziehbares und einsatzfähiges Schulungskonzept.

Warum dieser Kurs?

Ausbildende müssen fachpraktische Inhalte verständlich aufbereiten, geeignete Medien und Übungen einsetzen sowie Prüfungen nachvollziehbar dokumentieren. Der Kurs verbindet die Anforderungen des DGUV Grundsatzes 313-002 mit Erwachsenenlernen, Lehrgangsplanung und Qualitätssicherung.

Das können Sie nach Abschluss

  • Rolle, Verantwortung und Anforderungen an Ausbildende einordnen
  • Zielgruppen analysieren und überprüfbare Lernziele formulieren
  • Lehrmethoden, Präsentation, Medien und Übungen sinnvoll kombinieren
  • Gefahrstoffe, Gasmesstechnik, Messstrategien und typische Fehler verständlich vermitteln
  • Prüfungen fair gestalten, Ergebnisse dokumentieren und die Lehrgangsqualität sichern

Für wen ist der Kurs geeignet?

Geeignet ist der Kurs für bereits fachkundige Personen zum Freimessen, Sicherheitsfachkräfte, Messtechniker, betriebliche Ausbildende und erfahrene Praktiker, die entsprechende Lehrgänge innerbetrieblich oder als externe Dienstleistung durchführen möchten.

Was ist im Kurspaket enthalten?

  • 10 aufeinander abgestimmte Fachmodule
  • didaktische und fachliche Transferaufgaben
  • Entwicklung eines eigenen Schulungsmoduls
  • Kursfahrplan und strukturierte Prüfungsvorbereitung

Was diesen Kurs besonders macht

Didaktik und Fachinhalt werden unmittelbar miteinander verbunden. Die erarbeiteten Methoden fließen in ein eigenes Schulungsmodul ein und schaffen damit einen konkreten Praxistransfer.

Teilnahmevoraussetzungen

Vorausgesetzt werden die Fachkunde zum Freimessen, eine geeignete technische Qualifikation oder einschlägige Berufserfahrung, Kenntnisse der relevanten Gefahrstoffe sowie praktische Erfahrung mit Messgeräten, Messverfahren und betrieblichen Situationen in Behältern, Silos oder engen Räumen.

Rechtliche Grundlagen und Regelwerke

Zentrale Grundlage ist der DGUV Grundsatz 313-002 zur Auswahl, Ausbildung und Beauftragung von Fachkundigen zum Freimessen nach DGUV Regel 113-004. Berücksichtigt werden zudem die betrieblichen Schnittstellen zu Gefahrstoffen, Gasmesstechnik, Freigabeverfahren und Dokumentation.

Alle Kursinhalte

  • Einordnung, Verantwortung und Anforderungen an Ausbildende
  • Erwachsenenlernen, Lernpsychologie, Zielgruppen und Lernziele
  • Lehrmethoden, Präsentation, Medieneinsatz und Übungen
  • Aufbau eines Fachkundelehrgangs, Gefahrstoffe, Gasmesstechnik und Messstrategie
  • Prüfungsgestaltung, Dokumentation, Qualitätssicherung und Schulungsentwicklung

Fachliche Abgrenzung

Die Train-the-Trainer-Fortbildung ersetzt keine praktische Geräte- oder Verfahrenseinweisung, betriebliche Gefährdungsbeurteilung, unternehmensspezifische Unterweisung oder schriftliche Beauftragung. Der Arbeitgeber entscheidet anhand der konkreten fachlichen und betrieblichen Voraussetzungen, welche Aufgaben übernommen werden dürfen.

Dozent

Fachliche Verantwortung: Sicherheitsingenieur.NRW.

Abschlussprüfung

Die verpflichtende, automatisch ausgewertete Multiple-Choice-Prüfung umfasst 15 Fragen mit maximal 15 Punkten und ist ab 12 Punkten beziehungsweise 80 Prozent bestanden; nicht bestandene Versuche können wiederholt werden.

Urkunde / Qualifikationsnachweis

Ausschließlich nach bestandenem Quiz wird automatisch eine personalisierte Urkunde mit eindeutiger Zertifikats-ID bereitgestellt.

Rahmendaten

  • Dauer: etwa 15 Zeitstunden Lern- und Transferzeit
  • Zugang: 12 Monate
  • Format: digitaler Selbstlernkurs mit Transferaufgaben
  • Sprache: Deutsch

Course plan

Start hier | Voraussetzungen & Kursfahrplan
Tag 1 | Rolle, Didaktik & Lehrgangsplanung
Tag 2 | Fachinhalte, Prüfung & Transfer
Abschluss | Prüfung & personalisierte Urkunde